Jeder Euro, der in mentale Gesundheit und präventive Maßnahmen investiert wird, zahlt sich 5-fach aus.
(Analyse und Studie von Deloitte)
VORTRAG – STRESS GEGINNT IM KOPF – ENTSPANNUNG UND GELASSENHEIT AUCH
Was wir gegen Stress und Überlastung tun können – Burnout-Prävention
Mentale Stressbewältigung
Wie oft haben Sie heute schon auf Ihr Smartphone gesehen? Und wie viele Male auf das Zwitschern der Vögel draußen geachtet? Kurz inne gehalten und die Luft bewusst ein- und ausgeatmet? Die meisten von uns hetzen durch einen bis ins Detail verplanten Zwölf-Stunden-Tag, von Termin zu Termin. Unterwegs und abends auf der Bettkante checken wir nochmal E-Mails und soziale Netzwerke. Wir wollen ständig erreichbar, informiert und produktiv sein, kurz: unsere Multitasking-Fähigkeit beweisen. Eine fatale Haltung, die unsere Gesundheit physisch wie psychisch stark beansprucht.
Die richtige Balance zwischen Höchstleistung, Erholung und Regeneration ist enorm wichtig. Denn wer die Schrauben seines Getriebes zu fest anzieht, überdreht sie. Das Gewinde geht kaputt. Mit anderen Worten: Wer nur den Dauerlauf im Hamsterrad kennt, erntet irgendwann massive Erschöpfung. Besonders die Zahl der psychischen Erkrankungen steigt kontinuierlich, wie die Statistiken zeigen. Hinzu kommt: Mit zunehmendem Alter verlängert sich unsere Regenerationszeit. Ein achtsamer Umgang mit sich selbst wird immer wichtiger.
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Fragen und Antworten zum Thema Mentale Stressbewältigung
Woran brennen Menschen aus?
Menschen geben der Arbeit und Führungskräften die Schuld am Burnout.
Zu viele Wochenstunden.
Zu viel Druck.
Zu hohe Erwartungen.
Aber das ist nicht (nur) das, woran Menschen zerbrechen.
Was es tatsächlich ist:
→ Mangelnde gegenseitige Wertschätzung – Wertschätzung ist eine Haltung
→ Fehlende Anerkennung von Engagement
→ Führungskräfte und Mitarbeitende, die Feedback ignorieren
→ Keine Unterstützung, wenn es schwierig wird
→ Unklare Richtung, die Energie verschwendet
→ Mikromanagement, das Misstrauen signalisiert
→ Ständige Dringlichkeit ohne Priorisierung
→ Impulsive Entscheidungen, die gute Arbeit zunichtemachen
→ Toxische Menschen tolerieren, die uns auslaugen.
→ Keine Transparenz
Weiterlesen: Ursachen von Burnout
Eine Unterscheidung zwischen beruflichen und privaten Belastungen ist nicht nur unmöglich, sondern auch überflüssig, weil es unserem Körper, unserem Geist und der Seele egal ist, aus welchem Lebensbereich die Erschöpfung kommt.
Warum greifen gängige Erklärungen für Burnout zu kurz?
Wir lesen allenthalben, dass es an toxischer Arbeitsumgebung, hoher Arbeitsbelastung, unklaren Rollenverständnissen, ständiger Erreichbarkeit, schlechten Führungskräften, Druck im Unternehmen, Belastungen im privaten Umfeld, inneren Konflikten oder VUCA-Welt liegt.
Ich gebe zu Bedenken:
Wir haben heute so viel Zeitwohlstand wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit.
Wir haben noch nie so wenig gearbeitet wie heute, und noch nie waren wir dabei so erschöpft.
Es ist wenig hilfreich, über Rahmenbedingungen zu klagen. Wir haben weltweit den höchsten Lebensstandard aller Zeiten und klagen trotzdem unablässig. Wir haben es selbst in der Hand, das Handy und den Tsunami negativer Nachrichten abzuschalten, Effektivität vor Effizienz zu setzen, Nein zu Dingen zu sagen, die uns ablenken, auf Stärken statt Schwächen zu fokussieren, negative Gedanken durch positive zu ersetzen – kurz gesagt, uns selbst zu führen, bevor wir uns führen lassen.
Wenn wir mit dem „Pistolenfinger“ auf unseren Arbeitgeber zeigen dürfen wir nicht vergessen, dass drei Finger auf uns selbst zurück zeigen.
Das ist keine Absolution für Arbeitgeber. Diese haben ihren Anteil und stellen einen Faktor in der Burnout-Gleichung dar. Arbeitsbedingungen und besonders Führung können das Risiko Burnout begünstigen oder verringern.
Wer ist für Burnoutprävention verantwortlich?
Individuum (Eigenverantwortung), Arbeitgeber / Organisation, Führungskräfte, Arbeit / HR, Gesellschaft, Politik.
Prävention gehört auf alle drei Ebenen:
- Menschen / Arbeitnehmende, die ihre Belastungsgrenzen kennen & eine gesunde Lebensweise leben (Thema Eigenverantwortung).
- Führungskräfte, die als Vorbilder (gesunder Umgang mit Stress, Pausen, Grenzen) das Arbeitsklima prägen.
- Und Organisationen / Arbeitgeber, die gesunde Arbeitsbedingungen schaffen.
Wie wirkt sich Stress auf Körper und Psyche aus?
Stress kann uns emotional zermürben. Zu viel Stress schwächt unser Immunsystem und führt zu ungesunden Verhaltensweisen wie Rauchen, Trinken, zu viel Alkohol, Bequemlichkeit und Faulheit statt ausreichender Bewegung (an der frischen Luft) und Ignorieren von Routinen.
Wie beeinflusst unser Denken / Mindset unser Erleben von Stress?
Eine veränderte Einstellung zu Stress kann uns gesünder machen. Denn eine veränderte Einstellung verändert auch die Reaktion des Körpers auf Stress. Eine US-amerikanische Studie aus dem Jahr 2012, die knapp 30.000 Erwachsene über einen Zeitraum von acht Jahren zu ihrem Stressempfinden und ihrer Haltung gegenüber Stress befragte, hat festgestellt, dass die Art und Weise, wie wir Stress betrachten und mit ihm umgehen, eine enorme Wirkung auf unsere körperliche Stressreaktion hat. So stellten die Wissenschaftler fest, dass Menschen, die viel Stress hatten und diesen als gesundheitsschädlich betrachteten, tatsächlich ein um 43 % höheres Sterberisiko hatten. Hingegen hatten Menschen mit viel Stress, die diesen nicht als schädlich ansahen, das niedrigste Sterberisiko der gesamten Studie, niedriger sogar als das jener Menschen, die vergleichsweise wenig Stress hatten.
Weiterlesen: https://antje-heimsoeth.com/umgang-mit-stress-stress-ich-tanze-mit-dir/
Wie gegen Stress und Überforderung vorbeugen?
– Frühwarnsignale erkennen
– Psychologische Sicherheit fördern
– Führungskräfte mental und emotional stärken, Resilienzentwicklung
– Mentale Gesundheit als Basis für Lebensfreude und Leistungsfähigkeit fördern (30-tägige Challenge „Mentale Gesundheit“ >>)
Warten Sie nicht zu lange: Machen Sie Burnout-Prävention zum Standard.
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