Frauenquote in deutschen Dax-Aufsichtsräten erstmals mehr als 30 Prozent (FAZ)

Frauenquote in deutschen Dax-Aufsichtsräten erstmals mehr als 30 Prozent - Antje Heimsoeth

Autor

Antje Heimsoeth

Datum

14. Nov 2018

Kategorien

Netzwerkpflege

Ich habe immer noch den Eindruck, dass Netzwerken Frauen deutlich schwerer fällt als Männern.
Ein Beispiel: Ich like und poste auch in reinen Frauengruppen in den sozialen Netzwerken (mein Xing-Profil finden Sie hier >>), vor allem auf Facebook. Ich poste fast jeden Tag ein Zitat. Im Photo mit dem Zitat steht auch mein Logo und meine Internetseite.  Ich poste die Zitate, Impulse und Anregungen ja nicht rein für mein Privatvergnügen, weil mir langweilig ist, sondern ich betreibe aktiv Marketing für meine Academy und meine Arbeit. Darüber beschweren sich Frauen beim Administrator. Sie gehen sogar so weit, dass sie in einem Fall die Telefonnummer der Ansprechpartnerin für Online Marketing der IHK heraussuchen und dort anrufen, um sich dort über meine täglichen Posts zu beschweren. Aus welchen Gründen eine solche Vorgehensweise, die mir ja auch durchaus schaden könnte? Auffallend ist, dass oftmals in reinen Frauengruppen nahezu nichts los ist, weil eben kaum jemand etwas postet. Statt mit dem Finger auf jemanden zu zeigen und Zeit in die „Anklage bzw. Anschwärzen“ einer Unternehmerin zu investieren, wäre es doch viel sinnvoller sich selbst zu überlegen: Was triggert das bei mir? Worüber genau ärgere ich mich? Könnte ich selbst vielleicht mehr tun, investiere aber mangels Ideen, Kreativität und Faulheit zu wenig Zeit ins Marketing und meine Aktivitäten in den sozialen Netzwerken? Hat es also etwas mit mir selbst zu tun? Und wenn es mich nicht interessiert, dann halt einfach weiter scrollen. In gemischten Gruppen passiert mir das nicht. Da werde ich schon mal zurück“gepfiffen“, wenn ich provoziere. Und ja – ich provoziere oftmals ganz bewusst.

Ich wäre ohne mein Netzwerk (mein LinkedIn-Profil finden Sie hier >>), in das ich viel Zeit investiert habe und tagtäglich investiere, definitiv nicht da, wo ich heute bin. Ich verdanke meinen Erfolg unter anderem der Tatsache, dass ich nahezu jeden Tag manchmal bis zu zwei Stunden netzwerke, ob jetzt auf Facebook, Xing, Twitter oder LinkedIn, ob durch Posts oder Beantworten von Nachrichten, die über die sozialen Netzwerke in meinem Postfach landen.

Darüber hinaus engagiere ich mich in beruflichen Frauennetzwerken, z.B. UHD, und als Mentorin.

Social Skills

Bei sehr vielen Frauen ist immer noch der innere Kritiker viel zu laut. Wir sind selbst unser größter Kritiker.

Was macht denn nun Charisma aus? Charisma wird eben beeinflusst von den Kompetenzen, die ich mitbringe, der Körpersprache und dem Thema Sympathie. Bin ich aber einfach nur nett, dann habe ich nicht das Charisma, das ich für Leadership-Aufgaben oder meine Arbeit im Management oder Vorstand benötige. Nett sein, Ehrlichkeit gehört nicht zu den Erfolgsfaktoren einer Führungskraft.

Gerade in Zeiten von Veränderung, Komplexität, VUCA, Digitalisierung und Agilität werden die sozialen Kompetenzen und das Beziehungsmanagement wichtiger. Und gerade beim Beziehungsmanagement sind Frauen mit ihrer Empathie wichtig für Unternehmen.

Kommunikation

Achten Sie darauf, dass Sie deutlich mehr fragen, sogenannte W-Fragen stellen. Verzichten Sie auf Statements und Befehle. Denn: Wer fragt, der führt … und zeigt Interesse. Menschen, die nach ihrer Meinung und ihren Ideen gefragt werden, fühlen sich gesehen und sind dadurch deutlich motivierter. Die Ergebnisse werden besser. Erkennen Sie als Führungskräfte die Stärken, Talente und Fertigkeiten Ihrer Mitarbeiter und setzen Sie Ihre Mitarbeiter entsprechend ihrer Fähigkeiten und Talente ein. Da haben viele Unternehmen noch großes Handlungspotenzial. Es geht auch in Zukunft immer wieder darum, Mitarbeiter zu inspirieren (wir können nur inspirieren und nicht motivieren.), Mitarbeiter zu coachen, statt ihnen ständig um die Ohren zu hauen, wo sie Fehler gemacht haben oder Defizite haben. Führungskräfte sind Vorbilder.

Authentizität

Was heißt authentisch sein? Es bedeutet: Ich selbst sein. Und können wir als Führungskraft wirklich immer „ich selbst sein“? Führungskräfte nehmen sich selbst eher mal zurück. Aufgabe einer Führungskraft ist, die eigenen Mitarbeiter zu entwickeln und erfolgreich zu machen.

© Ihre Antje Heimsoeth

Coaching
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