Nein zu Olympia: Es hätte so schön sein können

Nein zu Olympia: Es hätte so schön sein können - Antje Heimsoeth

50 Jahre nach den Sommerspielen in München hätte die Sportwelt im Jahr 2022 gerne auch die Winterspiele nach Deutschland geholt. Doch was für viele Wunsch und Hoffnung war, scheiterte bei der Abstimmung am 10. November 2013 an allen vier Austragungsorten.

Wie die meisten Sportler und Verantwortlichen quer durch alle Verbände, empfinde auch ich die Entscheidung als äußerst schade. Ja, ich wäre für die Olympiade 2022 gewesen und bedauere diese verpasste Chance mit Unglauben darüber, dass auch noch so stark dagegen votiert wurde. Dabei schmerzt mir das Sportler-Herz, besonders, wenn ich an die Fußball WM 2006 denke. Damals standen die Leute gemeinsam auf den Straßen, schauten Fußball, tanzten, rückten näher zusammen und fieberten gemeinsam.

Was bleibt, ist eine geschlossene Tür, für die es nicht einmal mehr das kleinste Hintertürchen gibt. Was kommt, sollte dennoch eine konzentrierte und gezielte Blickrichtung in die Zukunft sein. Ohne Schnellschüsse und mit einer umfassenden Kommunikation und Diskussion innerhalb unserer Gesellschaft zum Thema Deutschland und der Sport. Nur hier liegen unsere Chancen. Gerade weil wir 2006 schon einmal, wenn auch vorübergehend, im Ausland ein anderes Bild abgaben als es aktuell wieder der Fall ist.

Und während wir im Moment anstatt zu genießen, offenbar lieber auf hohem Niveau jammern, wird das IOC andere Länder finden, die mit Kusshand die Olympiade ausrichten und Werbung für ihr Land machen wollen.
Getreu dem Motto: Lieber Staat, schaffe Arbeitsplätze, aber bitte nicht vor meiner Haustür, werden viele Infrastrukturprojekte bei uns nun keine Realisierung finden. Und das wird manchem Nein-Sager vielleicht noch einmal schmerzlicher bewusst werden, als er es sich heute ausmalt.

© Antje Heimsoeth

Ihre Autorin Antje Heimsoeth

Antje Heimsoeth

       

Über die Autorin

Antje Heimsoeth zählt zu den führenden Expertinnen für mentale Stärke, Motivation, Performance, Leistung, Selbstführung und mentale Gesundheit. Seit mehr als 25 Jahren begleitet die Unternehmerin, Mental- und Performance-Coach Unternehmen, Führungskräfte, Teams und internationale Spitzensportler. Mehrfach ausgezeichnete Keynote-Speakerin (Speaker des Jahres 2021, „Vortragsrednerin des Jahres 2014“).

Antje ist 15-fache Buchautorin und veröffentlicht unter anderem bei Haufe, C.H. Beck und Springer Gabler. Als Expertin ist sie regelmäßig in TV, Radio, Podcasts und Printmedien präsent. FOCUS bezeichnete sie als „renommierteste Motivationstrainerin Deutschlands“. Das renommierte Erfolg Magazin aus dem Backhaus Verlag zählt Antje zu den 500 bedeutendsten Persönlichkeiten der Erfolgswelt. Ende 2019 wurde sie zum Senat der Wirtschaft berufen und ist so Teil eines exklusiven Kreises von Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

Sie bildet heute Coaches und Trainer*innen aus, die ihre Inhalte und mentalen Tools auf der ganzen Welt vermitteln.

Gastrednerin an Hochschulen in Deutschland.
Mit ihren Büchern, Vorträgen und Medienbeiträgen hat sie bereits mehr als 850.000 Menschen erreicht.

Frau Heimsoeth versteht es, mit ausdrucksstarken Zitaten und Bildern und vielen persönlichen Beispielen, unter anderem aus dem Sport, Ihre Aussagen ganz klar auf den Punkt zu bringen, einfach und verständlich. Sie vermittelt klare Botschaften. Was ihr besonders am Herzen liegt: Respekt, Vertrauen, Wertschätzung, warme Menschlichkeit.

Mehr über Antje Heimsoeth:
👉 Vorträge und Publikationen
👉 Ausbildungen und Seminare der Heimsoeth Academy
👉 Podcast: „Mentale Stärke | Performance | Resilienz | Mentale Gesundheit“

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